Innovative Additive leisten wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion
Früh und intensiv hat sich die europäische PVC-Branche mit den Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette auseinandergesetzt. Den langfristigen Rahmen hierfür bildet die freiwillige Selbstverpflichtung VinylPlus®. Seit 2000 werden in 10-Jahres-Programmen konkrete Ziele und Maßnahmen definiert und die Umsetzung jährlich von unabhängiger Seite verifiziert.
Einer der wichtigsten Aspekte aktuell: Fortschritte in Richtung CO2-Neutralität und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien und nachhaltiger Rohstoffe. Dabei werden auch Additive in den Blick genommen. So können mithilfe der ASF-Methodik (ASF: Additive Sustainability Footprints) die nachhaltige Produktion und Verwendung von PVC-Additiven über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg bewertet und gefördert werden.
Wie innovative Additive einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der PVC-Wertschöpfungskette leisten können, zeigt sich in der Praxis etwa durch den Einsatz von biobasierten Additiven, die Zusatzstoffe auf fossiler Basis ersetzen. Ein Beispiel sind die LOXIOL® Gleitmittel der Emery Oleochemicals GmbH. Hergestellt auf Basis natürlicher Fette und Öle werden sie z.B. anstelle von Kohlenwasserstoff- oder Montanwachsen in diversen PVC-Anwendungen eingesetzt und lassen sich individuell an die jeweiligen Anforderungen anpassen. Im mechanischen Recycling finden sie Weiterverwendung in den neuen Produkten und tragen so zusätzlich zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft bei.
Dieser Beitrag ist auch in der K-AKTUELL Messezeitung erschienen.