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Aus AGPU wird VinylPlus Deutschland

Die „Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V.“ (AGPU) heißt ab sofort „VinylPlus Deutschland e.V.“. Mit der Umbenennung setzt die deutsche PVC-Branche ein klares Zeichen für das gemeinsame europäische Nachhaltigkeitsengagement. Das Netzwerk aus derzeit über 50 Mitgliedsunternehmen und Partnern – allein in Deutschland – wird weiter gestärkt und der vor über 30 Jahren begonnene Dialog mit der Öffentlichkeit und Einsatz für die Nachhaltigkeit des Werkstoffs PVC konsequent fortgesetzt.

„Eine nachhaltige, klimafreundliche Produktion, Verbraucherschutz auf höchstem Niveau und die Nutzung von Abfällen als wertvolle Ressource in der Kreislaufwirtschaft sind wesentliche Ziele, an denen die Branche in Deutschland und Europa heute und in Zukunft gemessen wird“, unterstreicht Dr. Oliver Mieden, Vorstandsvorsitzender von VinylPlus Deutschland. „Um die klare Ausrichtung auf diese Themenfelder noch stärker zum Ausdruck zu bringen und die gemeinsamen Aktivitäten unter einem Absender zu bündeln, haben die Mitgliedsunternehmen bereits im Sommer vergangenen Jahres die Umbenennung beschlossen.“

Als Stimme der PVC-Branche in Deutschland repräsentiert der Verein die gesamte Wertschöpfungskette. “VinylPlus Deutschland bündelt das Wissen vieler Experten und fördert dessen Austausch. Zudem steht er im Dialog mit Entscheidern und Meinungsbildern, schafft Transparenz und bildet Vertrauen in die nachhaltige Entwicklung der Branche und des Werkstoffs“, betont Geschäftsführer Thomas Hülsmann. „Das bisherige umfangreiche Serviceangebot für unsere Mitglieder bleibt unverändert bestehen“, so Hülsmann weiter.

„Die AGPU war bereits seit vielen Jahren eng mit VinylPlus®, der freiwilligen Selbstverpflichtung zur Nachhaltigen Entwicklung der europäischen PVC-Industrie verbunden, und zwar durch die Mitarbeit in verschiedenen VinylPlus-Gremien und einer Reihe von technischen und Kommunikationsprojekten“, begrüßt Dr. Brigitte Dero, Managing Director von VinylPlus, die Umbenennung in VinylPlus Deutschland. „Mit VinylPlus® hat die europäische PVC-Branche einen langfristigen Nachhaltigkeitsrahmen für die gesamte PVC-Wertschöpfungskette geschaffen, den wir gemeinsam mit den Partnerunternehmen und -verbänden weiter gestalten werden.“

VinylPlus Deutschland e.V. ist künftig offizieller Ansprechpartner für das Nachhaltigkeitsprogramm in Deutschland. In wenigen Monaten wird in Brüssel Bilanz über die letzte Dekade gezogen und das Nachfolgeprogramm mit neuen anspruchsvollen Zielen bis 2030 vorgestellt.

AGPU-Vorstand wieder komplett – Mitglieder stimmen für Umbenennung

Der AGPU e.V. benennt sich nächstes Jahr um. Mit dem zukünftigen Namen „VinylPlus Deutschland e.V.“ soll die klare Ausrichtung der PVC-Branche auf das Thema Nachhaltige Entwicklung betont werden. Die Mitgliederversammlung wählte zudem fünf neue Vorstandsmitglieder.

Europäisches Nachhaltigkeitsprogramm

Zu Beginn der AGPU-Mitgliederversammlung, die „Corona-bedingt“ als Webkonferenz durchgeführt wurde, stellte Dr. Brigitte Dero, General Managerin von VinylPlus®, den rund 50 Teilnehmern aus der gesamten PVC-Wertschöpfungskette die jüngsten Erfolge des europäischen Nachhaltigkeitsprogramms der Branche vor. Anfang Juni wurden hierzu in Brüssel mit dem Progress Report 2020 Ziele und konkrete Ergebnisse kommuniziert. Demnach wurden im vergangenen Jahr mehr als 771.000 Tonnen PVC recycelt. Bis 2030 sollen es mindestens eine Millionen Tonnen jährlich sein.

Namensänderung des Vereins

Die Mitglieder beschlossen die Namensänderung des Vereins von „Arbeitsgemeinschaft PVC und UMWELT e.V.“ in „VinylPlus Deutschland e.V.“, die in 2021 umgesetzt wird. Die AGPU ist bereits seit 2017 assoziiertes Mitglied von VinylPlus® und über verschiedene Gremien und eine Vielzahl an Projekten mit dem europäischen Nachhaltigkeitsprogramm eng verbunden.  „Die AGPU steht bereits heute für die nachhaltige Entwicklung des Werkstoffs PVC. Diese klare Ausrichtung auf die Zukunftsthemen der Gesellschaft wollen wir durch die Umbenennung noch stärker zum Ausdruck bringen.“, so der AGPU-Vorstandsvorsitzende Dr. Oliver Mieden (Vinnolit).

Nachwahl des AGPU-Vorstands

Ebenfalls auf der Agenda der AGPU-Mitgliederversammlung stand die Nachwahl des Vorstands. Mit Jörg Frömming (Dekura), Volkmar Halbe (FEB), Roland Pietz (Evonik), Dr. Ingo Sartorius (PlasticsEurope Deutschland) und Thomas Zenger (Baerlocher) konnten fünf anerkannte Branchenvertreter für die Vorstandsarbeit gewonnen werden. „Ich danke den ausgeschiedenen Vorständen für ihre außerordentliche Unterstützung für die PVC-Branche und freue mich, heute fünf adäquate Nachfolger aus den Bereichen Recycling, Fußboden, Weichmacher, Stabilisatoren und dem Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope vorstellen zu können“, so Dr. Oliver Mieden. Dem Vorstand gehören weiterhin an: Mailin Bode (RENOLIT, Stellvertretende Vorsitzende), Uwe Dietsch (INOVYN, Schatzmeister), Roland Jahn (GEALAN) und Dr. Dieter Polte (Vestolit, Stellvertretender Vorsitzender).

 

VinylPlus® Nachhaltigkeitsforum Deutschland

Das für den gleichen Tag geplante VinylPlus® Nachhaltigkeitsforum Deutschland wurde „Corona-bedingt“ abgesagt. „Hier wünschen wir uns die persönliche Begegnung mit unseren externen Stakeholdern und innerhalb der PVC-Branche im nächsten Jahr“, so AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann. „Jetzt freuen wir uns darauf, dass sich die gesamte europäische PVC-Branche am 15. Oktober 2020 beim virtuellen VinylPlus® Sustainability Forum mit Stakeholdern aus unterschiedlichen Bereichen treffen wird.“

Zur AGPU

Die AGPU engagiert sich für den nachhaltigen Werkstoff PVC. Als Stimme der PVC-Branche in Deutschland repräsentiert sie mit ihren rund 60 Mitgliedsunternehmen die gesamte Wertschöpfungskette. Sie bündelt das Wissen vieler Experten und fördert dessen Austausch. Zudem steht sie im Dialog mit Endscheidern und Meinungsbildern, schafft Transparenz und bildet Vertrauen in die nachhaltige Entwicklung des Werkstoffs. Mitgliedsunternehmen haben Zugang zu einem etablierten und weit geknüpften Branchennetzwerk.